|
Kredite für Beamte
Was genau ist eigentlich ein
Beamtenkredit
beziehungsweise ein Beamtendarlehen? Anhand der
Kombination einer Kapitallebensversicherung sowie einem
handelsüblichen Ratenkredit ergibt sich ein so genannter
Beamtenkredit, welcher sich speziell an Beamte, aber auch an
unkündbare Angestellte des öffentlichen Dienstes richtet.
Der Vertrag beinhaltet, dass Beamte während der Laufzeit des
Beamtendarlehens geringe Lebensversicherungsbeiträge, als auch die
festgeschriebenen Zinsen für das erzielte Darlehen erbringen.
Vorteilhaft an einem Beamtenkredit ist die Beitragsbefreiung bei
Eintritt einer unerwarteten Dienstunfähigkeit und die
Möglichkeit, dass für den Beamten das Darlehen individuell zu
verwenden ist, sprich es folgen neben der Darlehensnutzung keine
Auferlegungsbeschränkungen. Diesbezüglich kommen solche
Darlehen meist bei vielen Kunden für die Ablösung teurer
Altkredite zum Einsatz.
Angesammelte Gewinnanteile werden nach Vertragsablauf an den Beamten
ausgezahlt. Der Zinssatz bei einer hundertprozentigen Auszahlung liegt
derzeit bei rund sechs Prozent. Vorsorglich mögen die
Darlehensnehmer darauf hingewiesen sein, dass die Differenz zwischen
der eingezahlten Beitragssumme und dem Auszahlungsgewinn in der Regel -
oder besser gesagt - individuell einkommensteuerpflichtig ist. Zuvor
muss der Darlehensnehmer den Beamtenkredit allerdings in Form einer
Ablaufleistung tilgen.
Für den Fall, dass der Kreditnehmer wider Erwarten vor
Vertragsablauf versterben sollten, besteht die Sicherheit einer
Auszahlung an die Familienangehörigen.
Im Durchschnitt beträgt eine Beamtendarlehenslaufzeit 12 Jahre,
maximal jedoch 20 Jahre. Die Höchstgrenze eines
Beamtendarlehensnehmers ist ein Alter von 62 Jahren. Die
Darlehenshöhen belaufen sich meist zwischen 5.000 und 100.000
Euro. Entscheidend ist hierbei auch das Einkommen des Kreditnehmers.
|