Schufafreie Kredite - Vergleich
Bei der Vergabe von Krediten prüfen die meisten Banken in
Deutschland die Bonität des Antragstellers anhand der
Einkommensverhältnisse sowie anhand der Einträge über Negativmerkmale,
die bei der Schufa vorliegen. Die Schufa ist eine Schutzgemeinschaft in
der Banken, Telekommunikationsunternehmen und
Konsumentenkreditfinanzierer zusammengeschlossen sind, die gegenseitig
Daten über Zahlungsverzug, Rücklastschriften, neue Kredite und
geplatzte Kredite austauschen. Liegen bestimmte negative Merkmale vor,
lehnen die meisten Banken einen Kreditantrag ab.
Eine mögliche Lösung, um trotzdem noch eine Finanzierung zu bekommen, stellt ein Kredit ohne Schufa dar. Dieser Kredit wird über deutsche Vermittler von Finanzinstituten aus der Schweiz vergeben. Beim Kredit ohne Schufa werden generell keine Daten bei der Schufa abgefragt und es erfolgt auch keine Neumeldung über die Kreditvergabe an die Schutzgemeinschaft. Die Höhe des schufafreien Kredits ist begrenzt auf maximal 3.500 Euro für einen einzelnen Antragsteller. Bei Ehepaaren und Lebensgemeinschaften können zwei Personen einen Antrag stellen und damit den doppelten Kreditbetrag erhalten.
Für die Vergabe eines schufafreien Kredites gibt es einige Voraussetzungen, die zu beachten sind. Dazu zählen unter anderem ein fester Wohnsitz in Deutschland und ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis beim gleichen Arbeitgeber, das seit mindestens einem Jahr besteht. Zu beachten ist auch das Mindestalter des Antragstellers von 18 Jahren sowie das Höchstalter. Dieses liegt für Personen aus den alten Bundesländern bei 58 Jahren und für Antragsteller aus den neuen Bundesländern bei 55 Jahren. Personen unter 23 Jahren müssen außerdem einen Nachweis über den bereits abgeleisteten Wehrdienst oder eine entsprechende Freistellung erbringen.